Entstehung der Tänze

ADTV Tanzschule Tanzherz Berlin

Langsamer Walzer

Der Langsame Walzer entwickelte sich Ende des 19. Jahrhunderts in England aus dem Wiener Walzer. Im Vergleich zum Wiener Walzer ist es eine langsamere und weniger stark drehende Form. Auch bekannt als English Waltz. Der Langsame Walzer bewegt sich entlang der Tanzrichtung. Alle Schritte werden sehr fließend im 3/4 Takt getanzt.

Entstehungszeit:

1920 Jahr

Quickstep

Der Quickstep ist eine Form aus Quick – Foxtrott und Onestep. Vergleicht man diesen Tanz zum Foxtrott, sieht man, dass sich der Tanz eher seitlich vorwärts bewegt. Ein Zusammenspiel aus lebhaft spritzigen Figuren sowie harmonisch fließenden Elementen. Typische Grundbewegungen sind Chasses und Kreuzschritte.

Entstehungszeit:

20. Jahrhundert

Blues

Der Blues entstand Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA. Er wurde zu einer sehr poulären Mischung aus afroamerikanischer Volksmusik, Jazz und nordamerikanischer Popmusik (Schlager, Country, Ragtime) getanzt. Zwischen 1910 und 1920 kam der Blues dann nach Europa. Auf langsame Musikstücke wurden langsam, schleichende Schritte im 4/4 Takt nach dem Muster des Foxtrotts getanzt. Später entwickelten sich daraus zwei Formen: 1924 der Slowfoxtrott und nach 1950 der stationäre Blues.

Entstehungszeit:

1910 Jahr

Wiener Walzer

Der Wiener Walzer ist einer der ältesten Gesellschaftstänze und hatte seinen Durchbruch 1814/1815. Er ist ein sehr raumgreifender Tanz mit viel Rotation. Die Musik ist im 3/4 Takt.

Entstehungszeit:

1770 Jahr

Rumba

Der Vorläufer der Rumba ist die aus Uruguay stammende Habanera. Rumba entwickelte sich Ende des 19 Jahrhunderts in der Karibik. Es gibt zwei Variationen: Die Karee Rumba und die Rumba im kubanischem Stil. Bei letzterem ist der Schritt sehr ähnlich zum ChaChaCha. Rumba ist der Tanz der Liebe und Erotik. Charakteristisch sind fließende Bewegungen und Solodrehungen.

Entstehungszeit:

letzten Drittel des 20. Jahrhunderts

Jive

Der Jive entstand in den 40er Jahren. Den Engländern waren die damaligen Swing Variationen Boogie Woogie und Rock ‚n’ Roll zu wild. Sie choreografierten daraus den Jive. Der Jive wird stationär getanzt. Seine Tanzhaltung ist der Musik/Dynamik entsprechend entspannter (die gefassten Hände dürfen gesenkt werden). Er besteht aus Solodrehungen, Platzwechseln sowie Figuren in Tanzhaltung. Schaut man sich den Jive an, ist er sehr lebhaft, was sich durch eine ständige Federbewegung im Knie und Fußgelenken widerspiegelt. Grundelement ist das typische 3-Schritt-Chasse.

Entstehungszeit:

20. Jahrhundert

Salsa

Die Salsa hat ihren Ursprung in den Tänzen Danzon und Son und ist ca im 19. Jahrhundert entstanden. Aus diesen Tänzen entstand dann der bekannte Mambo (Mischung aus Danzon und Son) ca. um 1930. Durch die vielen Einwanderer aus Lateinamerika mixte sich der Mambo mit den typischen Latin Sounds sowie Boogie Woogie, Wing etc. Es entstand die Salsa. Man unterscheidet in der Salsa in verschiedenen Stilrichtungen. Während sich der New York und Puerto Rican Style auf einer gedachten Linie bewegt, wird der Cuban Style runder und kreisförmiger getanzt. Die Salsa lebt von Solodrehungen und anderen Variationen aus dem Grundschritt heraus.

Entstehungszeit:

1970 Jahr

Foxtrott

Zwischen 1910 und 1915 entstand der Foxtrott in Nordamerika. Die bekannten Vorläufer sind Castle Walk, Ragtime, Twostep und Onestep. Der Name geht möglicherweise auf den Schauspieler Harry Fox zurück, der für sein damals populäres Varieté namens „Harry Fox & the Zigfeld Follies“ Schritte aus Onestep und Castle Walk übernahm. 1920 kam der Foxtrott dann nach Europa. 1924 entwickelten die Engländer daraus den langsameren Slowfoxtrott sowie den schnelleren Quickstep. In der klassischen Form tanzt man den Foxtrott in einer Zick – Zack – Form vorwärts und rückwärts. Dabei kann man ihn entweder mit sehr wenig Fortbewegung oder weiter raumgreifend tanzen. Die Bewegungen können je nach Musik leicht federnd oder gleichmäßig fließend im 4/4 Takt getanzt werden.

Entstehungszeit:

1910 Jahr

Tango

Der Tango im „international Style“ hat seinen Ursprung im Tango Argentino. Dieser wurde aus Buenos aires nach Paris importiert, galt damals aber als zu wild und anstößig. Daher wurde er stilistisch in den 1920er Jahren von englischen Choreografen verändert. Typisch für den Tango sind die Wechsel zwischen abrupten und fließenden Bewegungen. Er bewegt sich entlang der Tanzrichtung im 2/4 oder 4/8 Takt.

Entstehungszeit:

1910 Jahr

Slowfoxtrott (auch genannt Slowfox)

Der Slowfox entstand als langsame Version zu den Tänzen Onestep, TwoStep und Foxtrott und wird sehr progressiv im 4/4 Takt getanzt. Schaut man einem Paar beim Slowfox zu, sind die Bewegungsabläufe weiträumig, fließend und wellenartig. Er gilt bei den geschlossenen Tänzen als der anspruchsvollste Tanz.

Entstehungszeit:

1924 Jahr

ChaChaCha

Cha Cha Cha ist eine Weiterentwicklung des Mambos und hat von den Schrittabläufen Ähnlichkeiten zur Rumba. Im Gegensatz zur Rumba tanzt man in der Mitte einen Wechselschritt, was tatsächlich der Namensgeber für diesen Tanz war. Durch das erzeugte Geräusch beim Tanzen des 3-Schritt-Chasses erhielt der Tanz seinen Namen.

Entstehungszeit:

20. Jahrhundert

Samba

Die Samba hat ihre Wurzeln in Brasilien. Dort versteht man unter Samba aber keinen Paartanz, sondern einen Gruppentanz. Vorläufer zur Samba ist daher die „Maxixe“. Den Durchbruch hatte die Samba in den 50er Jahren. Typisch sind das 3-Schritt-System und der Samba-Bounce, eine Auf- und Ab-Bewegung im gleichmäßigen Rhythmus, die durch Strecken und Beugen der Knie entsteht.

Entstehungszeit:

20. Jahrhundert

Discofox

Der Discofox entwickelte sich Ende der 60er Jahre als Variante des Foxtrotts. Der Grundschritt kommt aus dem Foxtrott, dazu ergänzt wurden Elemente aus Boogie Woogie und Swing. Ohne räumliche Fortbewegung war diese Variante besser für die Discotheken, in denen wieder paarweise getanzt wurde. Einen Boom hatte der Discofox mit dem Lied ‚Night Fever’ von den Bee Gees. Discofox kann auf alle Lieder im 4/4 oder 2/4 Takt getanzt werden und ist daher vielseitig einsetzbar. Typisch sind viele Dreh- und Wickelfiguren. Der Grundschritt kann als Tap-Fox (2 Schritte und ein Tap) getanzt werden oder auf ein Vierschritt System erweitert werden.

Entstehungszeit:

1967 Jahr

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